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Ella Röhner

SSV Damen II / Jug.
28.03.2026
Finale in der Bezirksklasse
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Finale in der Bezirksklasse – so muss Volleyball sein!
Chapeau an den SSVB, der in weiser Voraussicht den letzten Spieltag zum Showdown zwischen Lichtenstein II und dem VSV Göltzschtal II um den Aufstieg in die Bezirksliga angesetzt hat. Und so tingelte eine beachtliche Anzahl von fast 100 Schlachtenbummlern in die Kleist-Turnhalle. Ältere Fans spürten sogar Sachsenliga-Vibes aus vergangenen Tagen, denn das Publikum rutschte um das Spielfeld zusammen und schuf eine fantastische Atmosphäre.
Die Ausgangslage war klar, holt Lichtenstein einen Punkt gegen den direkten Verfolger, können wir den Sack im letzten Spiel gegen Harthau zuschnüren, holen wir drei Punkte, sind wir durch.
Also lief alles auf ein Nervenspiel hinaus, denn unsere motivierten Verfolger hatten nichts zu verlieren und würden entsprechend motiviert alles in die Waagschale werfen.
Wir hingegen spürten schon in den letzten Spielen die Bürde des Tabellenführers und dementsprechend war uns ein wenig die Leichtigkeit abhandengekommen. Die 3 Wochen Vorbereitung wurde dementsprechend angepasst und mit guter Laune und einem klaren Plan, wie wir als Team eventuelle Zweifel aus der Halle scheuchen wollen, begaben wir uns in das Gipfeltreffen.
Den besseren Start legten aber die Gäste aus Göltzschtal hin, die mit Aggressivität und allerlei Spielwitz und Legern Unsicherheit bei uns erzeugten. Wir hingegen vermissten anfänglich unsere Routinen – den Druck im Aufschlag und unsere gute Annahme waren noch abwesend. Der VSV holte sich Satz 1 verdient mit 25:17.
Was nun folgte, war aber ein beachtlicher Schritt der Lichtensteinerinnen, den uns in dieser hitzigen Situation wohl nur wenige zugetraut hätten. Anstatt noch nervöser zu werden, sammelten wir uns, blieben konzentriert und erhöhten die Schlagzahl gewaltig. Vielleicht halfen uns auch die Erfahrungen mit Rückständen aus dieser Saison, in jedem Fall pushten uns aber die unglaublichen Fans Punkt für Punkt! War bis zum 7:8 noch alles eng, drückten wir nun das Gaspedal mächtig durch und spielten bis zum 25:15 mit unseren Gegnerinnen Katz und Maus. Nun gesellte sich Gevatter Zweifel auf die Göltzschtaler Mannschaftsbank, denn schon wieder spielten die Lichtensteinerinnen ab Punkt 7 sehr dominant und selbstbewusst auf. Insbesondere der Block-Abwehrverbund und zwei bärenstarke Außenangreiferinnen, die von Melissa immer wieder hervorragend eingesetzt wurden, brachten die Halle, zumindest durch die Heimfans, zum Beben (25:19).
Damit war bei uns allen erstmal die Erleichterung spürbar. Und so ein klein bisschen mussten die lichtensteiner Spielerinnen und der Trainer erstmal durchpusten, obwohl Satz 4 schon lief. Unsere Dominanz sank und die Fehlerquote erhöhte sich. Auch unsere starken Gegnerinnen spielten nun wieder befreiter auf und hielten die Schlagzahl hoch. Die Auszeiten bei 7:9 und 14:17 spiegeln das Hinterherrennen ganz gut wider. Allerdings ermahnten wir uns, jetzt wieder die Zügel anzuziehen. Wir wollten unbedingt zeigen, wer die Herrin im Haus ist. Anna und Shania mit 2 schönen Aufschlagserien läuteten den Endspurt ein und wir überholten Göltzschtal mit Bravour in der Crunchtime und beendeten das Spiel mit 25:22.
Die Halle stand Kopf – die Konfettikanone knallte und wir feierten ausgelassen die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga.
Unser Glückwunsch geht aber auch nach Göltzschtal, die sich hervorragend verkauft haben und als äußerst faire Verlieren das Feld verließen. Wir fühlen mit Euch, vor einem Jahr waren wir es, die im Finale den heiß ersehnten Aufstieg aus den Händen gaben und wir wissen daher ziemlich genau, wie sich das für euch anfühlt. Aber gerade solche Niederlagen haben uns stärker gemacht – ihr werdet auch daran wachsen!
Bleibt zum Schluss noch das tabellarisch bedeutungslose Spiel gegen die ersatzgeschwächten Harthauer. Alle Ersatzspielerinnen bekamen ihre Einsätze und mit 25:17 und 25:6 gewannen sie die Sätze mehr als souverän. Den letzten Satz der Saison wurde dann – wie vom Trainer ver- und mit dem gegnerischen Trainer aus Gründen des Respekts auch im Vorfeld abgesprochen – die Positionen bei Lichtenstein ausgelost. Shania durfte endlich zuspielen und alle Spielerinnen hatten jede Menge Spaß. Welch hohes technisches Niveau ihr mittlerweile besitzt, zeigt die Tatsache, dass wir trotzdem mit 25:15 gewannen. Hut ab!
Bleibt nur das Saisonfazit: Wer fleißig und kontinuierlich sät, wird auch ernten. Wir haben vor drei Jahren mit einer U18 im Erwachsenenbereich begonnen und viele deftige Niederlagen einstecken müssen. Ihr habt euch aber davon nicht abschrecken lassen und seid drangeblieben. Mich als Trainer hat unheimlich motiviert, wie hoch eurer Trainingswille und Teamspirit ist und natürlich wie talentiert ihr alle seid. Kein Schwänzen, keine Ausreden. Ihr habt einfach weiter gemacht. Aus dem Rennen genommen habt ihr euch nur ab und an mit Verletzungen bei irgendwelchen Wald- und Wiesenturnieren, was meine wenigen Haare weiter ausdünnte. Aber ihr liebt diesen Sport und darum kann ich das letztendlich auch akzeptieren.
Ich freue mich sehr auf unsere Bezirksligasaison und ich hoffe und weiß, dass wir in der kommenden Saison weiter eine Menge Spaß haben und viele von Euch den Sprung in die 1. Mannschaft der Sachsenliga bewältigen werden.
Fight on!

Autor: M.Ellwart

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